WAS IST DIE OSTEOPOROSE?
Die
Osteoporose ist eine Systemkrankheit des Knochenstoffwechsels.
Die generalisierte, progressive Knochenbauerkrankung führt
zur Verlust von Knochenkraft (der Qualität und der Masse
von Knochen). Am meisten tritt sie in der Involutionsform, als
postmenopausale, präsenile und senile Osteoporose auf, aber
in der letzten Zeit erscheint sie immer mehr und mehr in der Sekundärform,
als Folge der Krankheit von anderen Organsystemen, oder iatrogen
herausgefordert, beziehungsweise infolge des Gebrauches bestimmten
Arzneien (z. B. Kortikosteroiden).
BEI WEM ERSCHEINT SIE?
Nach dem fünfzigsten
Lebensjahr wird das Risiko von der Osteoporoseentstehung bei jeder
zweiten Frau und bei jedem fünften Mann ernstlich erhöht.
WAS SIND DIE HÄUFIGSTEN RISIKOFAKTOREN?
- Lebensalter
-
Zugehörigkeit
zur weißen Rasse
- weibliches Geschlecht
- frühe Menopause (vor dem vierzigsten
Lebensjahr)
- Hypogonadismus bei den Männer
- Verlust an Körpermasse
- Vererbung
- Schilddrüsenüberfunktion
- dauernde Immobilität
- physische Inaktivität
- kärgliches Kalzium- und D-Vitamineintragen
mit der Ernährung
- mit Fett und Eiweißstoff übertriebene
Ernährung
- Rauchen
- Kaffee- und Alkoholkonsum in größeren
Mengen.
WAS SIND DIE FOLGEN DER OSTEOPOROSE?
Die am mindesten wünschenswerte
Folge der Osteoporose ist das Knochenabschwächen und der
leicht brechbare Knochen. Die häufigsten Brüche entstehen
an dem (Rücken- und Flanken-) Wirbelsäulenkörper,
am Oberschenkelhals und am Handgelenk. Nicht selten können
diese Brüche nach geringer mechanischer Kraft, sogar auch
ohne irgendeine Beschwerde entstehen. Wegen diesen nennt man diese
Krankheit „den schleichenden Knochenräuber”.
WIE KANN MAN DIE KRANKHEIT FESTSTELLEN?
Für die Aufstellung
der Diagnose werden die Anamnesedaten des Patienten als Grundlage
angenommen, man wird sich mit den bestehenden Risikofaktoren der
Person vertraut gemacht, ihre physikalische Prüfung und Röntgenaufnahme
des Hals- und Flankenteiles der Wirbelsäule ausgeführt,
sowie die minerale Dichte der Knochenmasse mit Hilfe eines besonderes
Apparats abgemessen. Nach der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation
der UNO ist die Untersuchung mit der Dual-Röntgen-Absorptiometrie
(DEXA) derzeitig die präzisere Methode für die Feststellung
der Knochendichte von Knochenbau. Das ist eine schmerzlose, schnelle
diagnostische Methode, die für den Organismus unschädlich
ist, und präzise Daten über der Qualität und dem
Zustand des Knochenbaus gibt.
OSTEOPOROSEZENTRUM IM HEILBAD „BANJA-KANJIA”
In
unserem Fachkrankenhaus für die Rehabilitation begann am
1. Oktober 2006 seine Arbeit das Osteoporosezentrum. Seiner Ausrüstung
gehört der Hologic Explorer Osteodensitometer, mit dem ein
Fachärzteteam arbeitet. Außer der Knochendichtfeststellung
wird auch eine allumfassende Patientenberatung im Zweck der Krankheitsrehabilitation,
der Heilung und ihrer Verfolgung (laboratorische Feststellung
der Knochenmarkern) durchgeführt.
Untersuchungspreis: 48 €.